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CEAG steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 64 Prozent
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| 10.08.2006 |
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| CEAG steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 64 Prozent |
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Ostbevern, 10. August 2006
Netz- und Ladegerätehersteller weiterhin auf WachstumskursKonzern-EBIT auf 7,7 Mio. Euro nahezu verfünffacht Erneut Marktanteile im weltweiten Mobiltelefon-Markt gewonnen Der CEAG-Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum verzeichnet, das die Erwartungen des Vorstands übertroffen hat. Der Hersteller hochwertiger Netz- und Ladegeräte der Marke FRIWO profitierte von dem anhaltenden Wachstum des Mobilfunkmarktes und der Gewinnung neuer Projekte sowohl bei bestehenden als auch bei Neukunden.
Absatzentwicklung
Vor dem Hintergrund des unverändert dynamischen Mobilfunkmarktes produzierte der CEAG-Konzern im ersten Halbjahr 131,0 Mio. Netz- und Ladegeräte, ein Zuwachs von 50,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (87,0 Mio. Stück). Alle Produktionswerke waren voll ausgelastet und haben ihre Kapazitäten ausgeweitet. Die Lieferpünktlichkeit war trotz der um über 50 Prozent gestiegenen Nachfrage jederzeit gewährleistet.
Die Business Unit FRIWO Mobile Power (FMP), die den hochvolumigen Markt der Ladegeräte für Mobiltelefone abdeckt, verzeichnete im ersten Halbjahr ein Absatzwachstum von 51,0 Prozent auf 118,2 Mio. Einheiten (erstes Halbjahr 2005: 78,3 Mio. Einheiten). Damit wuchs die Geschäftseinheit deutlich überproportional im Vergleich zur Entwicklung des gesamten Handy-Marktes, so dass die CEAG im Berichtszeitraum Marktanteile gewonnen und die Position als weltweit größter Hersteller von Netz- und Ladegeräten für Mobiltelefone weiter ausgebaut hat (Weltmarktanteil 2005: 23 Prozent).
Die Business Unit FRIWO Power Solutions (FPS), die sich auf stark fragmentierte Märkte wie mobile Haushaltsgeräte und Werkzeuge oder die Medizintechnik konzentriert, erreichte im ersten Halbjahr ein Absatzplus von 47,5 Prozent auf 12,8 Mio. Einheiten (Vorjahreszeitraum: 8,6 Mio. Einheiten).
Umsatz- und Ertragsentwicklung
Der CEAG-Konzern erreichte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzwachstum von 64,0 Prozent auf 154,5 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2005: 94,2 Mio. Euro). Dank eines gestiegenen Anteils der Switchmode-Technologie, die im Markt höhere Preise erzielt als die herkömmliche Linear-Technologie, wuchs der Umsatz überproportional zum Absatz. Im zweiten Quartal betrug der Konzernumsatz 80,6 Mio. Euro, ein Zuwachs von 60,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal (50,3 Mio. Euro).
Trotz teilweise erheblicher Kosten-steigerungen, vor allem bei Rohstoffen, aber auch bei der Energieversorgung in den chinesischen Werken, verzeichnete der Konzern ein Halbjahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 7,7 Mio. Euro, das damit gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert (1,6 Mio. Euro) nahezu verfünffacht werden konnte. Die EBIT-Rendite – bezogen auf den Umsatz – wurde von 1,7 Prozent auf 5,0 Prozent verbessert. Der Konzernüberschuss erhöhte sich von 1,1 Mio. Euro auf 6,4 Mio. Euro.
Das Konzern-EBIT des zweiten Quartals belief sich auf 4,2 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 1,0 Mio. Euro). Der Quartalsüberschuss betrug 3,8 Mio. Euro (zweites Quartal 2005: 0,7 Mio. Euro).
Entwicklung der Business Units
Die Business Unit FMP konnte den Umsatz in den ersten sechs Monaten um 81,6 Prozent von 64,9 Mio. Euro auf 117,8 Mio. Euro erhöhen. Das EBIT stieg von 2,2 Mio. Euro auf 7,8 Mio. Euro.
Die Geschäftseinheit FPS erreichte im ersten Halbjahr eine Umsatzausweitung von 29,3 Mio. Euro um 25,1 Prozent auf 36,7 Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 1,6 Mio. Euro nach 0,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2005.
Das im laufenden Geschäftsjahr erstmals gesondert ausgewiesene EBIT der CEAG AG als Holdinggesellschaft belief sich auf -1,7 Mio. Euro nach -1,3 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2005.
Ausblick 2006
Für das Gesamtjahr 2006 bekräftigt der Vorstand seine Prognose eines prozentual klar zweistelligen Wachstums von Absatz und Umsatz im CEAG-Konzern. Bei der Ertragslage wird ebenfalls mit einer deutlichen Verbesserung gerechnet. Dabei dürfen die Ergebnisse der ersten sechs Monate jedoch nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden, da die in einigen Bereichen signifikanten Kostensteigerungen im zweiten Halbjahr nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können.
Rolf Endreß, Vorsitzender des Vorstands der CEAG AG: „Mit dem dynamischen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr sind wir zufrieden. Wir haben uns rechtzeitig auf die große Nachfrage eingestellt und waren so in der Lage, überproportional am schnellen Wachstum des Mobilfunkmarktes teilzuhaben.“
Weitere Informationen:
CEAG AG
Gudrun Richter
Investor Relations
Tel.: +49 – 2532 – 81 158
eMail: richter@friwo.de
CEAG AG
Die im General Standard notierte CEAG AG, mit Sitz in Bad Homburg und Headquarter in Ostbevern/Westfalen, ist die Holding der beiden FRIWO-Geschäftseinheiten. Die Geschäftseinheit FRIWO Mobile Power (FMP), im Markt der mobilen Telekommunikation tätig, ist der weltweit führende Anbieter von Ladegeräten für Mobiltelefone. Der Marktanteil betrug im Jahr 2005 rund 23 Prozent. Die Geschäftseinheit FRIWO Power Solutions (FPS) vertreibt individuelle Netz- und Ladegeräte für die vier Segmente IT & Kommunikation, mobile Werkzeuge, industrielle Anwendungen und Medizintechnik. Mit modernen Entwicklungszentren, Fertigung und Vertrieb in Europa, Asien, Nord- und Südamerika ist die CEAG AG/FRIWO Group in allen wichtigen Märkten der Welt präsent. Der Konzernumsatz belief sich 2005 auf 230 Mio. Euro. Hauptgesellschafter der CEAG AG ist die DELTON AG mit fast 77 Prozent des Grundkapitals
DELTON AG
Die DELTON AG ist eine strategische Management-Holding mit Sitz in Bad Homburg. Sie führt für ihren Alleinaktionär, Stefan Quandt, Wert schaffende Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Arzneimittel, Haushaltsprodukte, Logistik und Stromversorgung. Die DELTON AG engagiert sich in klar definierten Segmenten zukunftsorientierter Wachstumsmärkte, in denen sie im internationalen Maßstab marktführende Positionen einnimmt oder erreichen wird. Im Jahr 2005 erzielte die DELTON-Gruppe mit fast 29.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro.
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