CEAG steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2006


21.04.2006
CEAG steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2006
Ostbevern, 21. April 2006
  • Netz- und Ladegerätehersteller setzt Wachstumskurs fort
  • Konzern-EBIT von 0,6 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro verbessert
  • Weitere Marktanteile im weltweiten Mobiltelefon-Markt gewonnen
  • Deutliches Wachstum auch im Gesamtjahr 2006 erwartet

  • Der CEAG-Konzern bleibt nach einem starken ersten Quartal 2006 auf Wachstumskurs. Der Hersteller hochwertiger FRIWO-Netz- und Ladegeräte weist für die ersten drei Monate des laufenden Jahres signifikante Wachstumsraten bei Absatz und Umsatz aus und konnte die Ertragslage erheblich verbessern. Damit setzte sich die dynamische Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale fort. Treiber war neben dem weiterhin wachsenden Mobiltelefonmarkt auch die in den vergangenen Jahren erfolgte, erfolgreiche Akquisition von Neukunden.

    Absatzentwicklung
    Der CEAG-Konzern hat im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt 61,7 Mio. Netz- und Ladegeräte abgesetzt. Das ist ein Zuwachs von 52,2 Prozent gegenüber dem Wert im gleichen Vorjahresquartal (40,5 Mio. Stück). Die CEAG hatte die Kapazitäten in den drei chinesischen Werken rechtzeitig auf die erwartete hohe Nachfrage ausgerichtet.

    Beide Geschäftseinheiten trugen mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten zu dieser positiven Entwicklung bei. In der Geschäftseinheit FRIWO Mobile Power (FMP), die den hochvolumigen Markt für Mobiltelefone abdeckt, wurden in den ersten drei Monaten 56,0 Mio. Einheiten abgesetzt nach 36,5 Mio. Geräten im gleichen Zeitraum des Vorjahres (+53,1 Prozent).

    Angesichts dieses deutlich über Marktniveau liegenden Wachstums hat die CEAG ihre führende Position im Weltmarkt für Netz- und Ladegeräte für Mobiltelefone weiter gestärkt und gegenüber dem ersten Quartal 2005 Marktanteile gewonnen. Bereits im Gesamtjahr 2005 hatte der Konzern die Stellung als Weltmarktführer ausbauen und den Marktanteil um 2 Prozentpunkte auf rund 23 Prozent erhöhen können.

    Die Geschäftseinheit FRIWO Power Solutions (FPS), die sich auf stark fragmentierte Märkte wie die Medizintechnik oder mobile Haushaltsgeräte und Werkzeuge konzentriert, konnte in den ersten drei Monaten den Absatz von 4,0 Mio. Einheiten im gleichen Vorjahreszeitraum auf 5,8 Mio. Geräte steigern (+44,3 Prozent).

    Umsatz- und Ertragsentwicklung
    Für das erste Quartal weist der CEAG-Konzern einen Umsatz von 73,9 Mio. Euro aus, ein Zuwachs von 68,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2005 (44,0 Mio. Euro). Dass der Umsatz stärker wuchs als der Absatz, ist auf den weiter gestiegenen Anteil der Switchmode-Technologie zurückzuführen, für die höhere Preise erzielt werden als für Produkte der herkömmlichen Linear-Technologie. Im ersten Quartal betrug der Anteil der Switchmode-Geräte am Umsatz 67 Prozent (erstes Quartal 2005: 61 Prozent).

    Der Konzern erreichte ein Quartalsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,5 Mio. Euro, das damit erheblich über dem Wert des gleichen Vorjahresquartals (0,6 Mio. Euro) lag. Die EBIT-Rendite, bezogen auf den Umsatz, erhöhte sich um 3,2 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent. Der Konzernjahresüberschuss der ersten drei Monate 2006 stieg von 0,4 Mio. Euro auf 3,1 Mio. Euro.

    Entwicklung der Business Units
    Zur Erhöhung der Transparenz weist die CEAG ab dem Geschäftsjahr 2006 das Ergebnis der Konzern-Holding CEAG AG als eigenes Segment aus. Die Vorjahres¬werte aller Segmente wurden entsprechend angepasst.

    Die Geschäftseinheit FMP erzielte von Januar bis März 2006 einen Umsatz von 56,5 Mio. Euro, ein Zuwachs von 90,3 Prozent. Das starke Wachstum ist auf die dynamische Entwicklung des Handy-Marktes, auf den Umsatzbeitrag neuer FMP-Kunden und auf einen höheren Umsatzanteil der Switchmode-Technologie zurückzuführen. Die Business Unit erhöhte das EBIT von 1,0 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro.

    Die Geschäftseinheit FPS steigerte im ersten Quartal den Umsatz um 22,2 Prozent auf 17,4 Mio. Euro. Das EBIT erreichte 0,7 Mio. Euro (erstes Quartal 2005: 0,2 Mio. Euro).

    Das EBIT der Holding belief sich im ersten Quartal auf -0,7 Mio. Euro nach -0,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

    Ausblick 2006
    Der Vorstand bekräftigt seine Prognose des Umsatzwachstums, wobei die Wachstumsrate des ersten Quartals 2006 nicht auf das Gesamtjahr übertragen werden kann. Sollten kostenseitig oder in anderer Hinsicht keine unvorhergesehenen negativen Ereignisse eintreten, ist mit einer Verbesserung der Ertragslage für das Gesamtjahr zu rechnen.

    Weitere Informationen:
    CEAG AG
    Gudrun Richter
    Investor Relations
    Tel.: +49 – 2532 – 81 158
    eMail: richter@friwo.de

    CEAG AG
    Die seit 11. April 2006 im General Standard notierte CEAG AG, mit Sitz in Bad Homburg und Headquarter in Ostbevern/Westfalen, ist die Holding der beiden FRIWO-Geschäftseinheiten. Die Geschäftseinheit FRIWO Mobile Power (FMP), im Markt der mobilen Telekommunikation tätig, ist der weltweit führende Anbieter von Ladegeräten für Mobiltelefone. Der Marktanteil betrug im Jahr 2005 rund 23 Prozent. Die Geschäftseinheit FRIWO Power Solutions (FPS) vertreibt individuelle Netz- und Ladegeräte für die vier Segmente IT & Kommunikation, mobile Werkzeuge, industrielle Anwendungen und Medizintechnik. Mit modernen Entwicklungszentren, Fertigung und Vertrieb in Europa, Asien, Nord- und Südamerika ist die CEAG AG/FRIWO Group in allen wichtigen Märkten der Welt präsent. Der Konzernumsatz belief sich 2005 auf 230 Mio. Euro. Hauptgesellschafter der CEAG AG ist die DELTON AG mit fast 77 Prozent des Grundkapitals.

    DELTON AG
    Die DELTON AG ist eine strategische Management-Holding mit Sitz in Bad Homburg. Sie führt für ihren Alleinaktionär, Stefan Quandt, Wert schaffende Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Arzneimittel, Haushaltsprodukte, Logistik und Stromversorgung. Die DELTON AG engagiert sich in klar definierten Segmenten zukunftsorientierter Wachstumsmärkte, in denen sie im internationalen Maßstab marktführende Positionen einnimmt oder erreichen wird. Im Jahr 2005 erzielte die DELTON-Gruppe mit fast 29.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro.


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