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14.08.2002
Presseinformation
CEAG AG rechnet für das zweite Halbjahr wieder mit schwarzen Zahlen – Einmalaufwendungen belasten wie erwartet das Halbjahresergebnis.

Bad Homburg v. d. Höhe/Ostbevern, 14.08.2002
Die im SDax gelistete CEAG AG (WKN 620110), Holding der FRIWO Group und mit der Marke FRIWO der weltweit führender Anbieter von Ladegeräten für Mobiltelefone, blickt im Zuge der planmäßig verlaufenden strategischen Neuausrichtung hoffnungsvoll in die Zukunft.

Der "kurze Weg" zum Kunden im Sinne weltweiter Präsenz zahlt sich mehr und mehr aus. So konnte die CEAG auch im ersten Halbjahr 2002 ihre Produkte äußerst erfolgreich absetzen. In einem insgesamt rückläufigen Markt wurde der Absatz von Netz- und Ladegeräten um über 18 Prozent auf 59,5 Millionen Einheiten gesteigert (Vorjahr: 50,2).
Im Segment Mobiltelefone konnte mit fast 55 Millionen verkauften Einheiten (Vorjahr: 42,1) sogar ein Zuwachs von über 30 Prozent erzielt werden.
Damit baute die CEAG ihren weltweiten Marktanteil an Netz- und Ladegeräten für Mobiltelefone von knapp 24 Prozent im Jahr 2001 auf fast 28 Prozent im ersten Quartal 2002 aus – eine herausragende Leistung in diesem ebenfalls rückläufigen Markt. Laut Dataquest ging der Mobiltelefonmarkt allein im ersten Quartal 2002 um vier Prozent zurück.

In einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sorgten Mixeffekte sowie Preisreduzierungen dafür, dass sich der Konzernumsatz nicht parallel zum positiven Absatz entwickelte. Der Umsatz reduzierte sich um knapp sieben Prozent auf 100,2 Millionen Euro (Vorjahr: 107,2 Millionen Euro).

Die strategische Geschäftseinheit FRIWO Mobile Power (FMP), die sich auf die hochvolumigen Märkte der Mobiltelefon- und IT-Technologie focussiert, hat mit 77,4 Millionen Euro (Vorjahr: 82,6 Millionen Euro) einen Anteil am Gesamtumsatz des CEAG-Konzerns von 77 Prozent. Dies entspricht dem Vorjahresniveau.

Einmal- und Sondereffekte resultierend aus laufenden Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung der CEAG AG verhinderten eine Rückkehr des Unternehmens in die Gewinnzone schon während der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres. Restrukturierungskosten in Höhe von zehn Millionen Euro, Abwertungen von Lagerbeständen sowie Aufwendungen aus Währungsverlusten von je 1,6 Millionen Euro, sorgten für ein Halbjahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 13,1 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen Euro). Trotzdem konnte der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit bei positiven 1,4 Millionen Euro gehalten werden.

Nach wie vor vorhandene konjunkturelle Unsicherheiten lassen eine präzise Voraussage für den Rest des Jahres nicht zu. Von einer durchgreifenden Änderung der konjunkturellen Großwetterlage wird der CEAG-Konzern jedoch bei ansteigender Nachfrage in hohem Maße profitieren.

Der Innovationssprung herkömmlicher Handys zu neuen multimedialen Mobilfunkgeräten wird den Weltmarkt voraussichtlich stimulieren, Zulieferer wie die CEAG werden dennoch auch künftig mit hohem Preisdruck konfrontiert.

Anders als im hochvolumigen Geschäftsbereich FRIWO Mobile Power (FMP) rechnet das Unternehmen für die Business Unit FRIWO Power Solutions (FPS) in diesem Jahr noch nicht mit einer stärkeren Belebung des Marktes. Die Geschäftseinheit FPS konzentriert sich auf die Märkte der IT-Kommunikation, der mobilen Werkzeuge, der industriellen Anwendungen sowie der Medizintechnik einschließlich des Electronic Manufacturing Services (EMS).

Die angelaufenen Restrukturierungsmaßnahmen und die konsequente Ausrichtung der strategischen Geschäftseinheiten werden – wenn sich der Markt erwartungsgemäß entwickelt – für das zweite Halbjahr schwarze Zahlen ermöglichen, wobei das dritte Quartal schwach abschliessen wird.




Kurzportraits

CEAG AG
Die im SDax gelistete CEAG AG, Holding der FRIWO Group mit Sitz in Bad Homburg und Headquarter in Ostbevern/Westfalen, ist mit der Marke FRIWO und einem Marktanteil im Jahr 2001 von knapp 24 Prozent der weltweit führende Anbieter von Ladegeräten für Mobiltelefone. Neben dem hochvolumigen Markt der Telefon- und IT-Technolgie werden individuelle Netz- und Ladegeräte für die IT&Kommunikation, mobile Werkzeuge, industrielle Andwendungen und für die Medizintechnik gefertigt. Im Geschäftsjahr 2001 betrug der Konzernumsatz 213,8 Mio. Euro. Weltweit wurden über 8.500 Mitarbeiter beschäftigt. Mit modernen Entwicklungszentren, Fertigungs- und Vertriebsstätten in Europa, Asien und Amerika ist die CEAG AG/FRIWO Group in allen wichtigen Märkten der Welt präsent. Hauptgesellschafter mit fast 77 Prozent des Aktienkapitals ist die DELTON AG.



DELTON AG
Die DELTON AG, Bad Homburg, bündelt unternehmerische Investments ihres Alleinaktionärs Stefan Quandt. Im Geschäftsjahr 2001 erzielte der Konzern einen Umsatz von ca. 600 Mio.
Euro und beschäftigte weltweit über 10.000 Mitarbeiter. Als strategische Management-Holding
führt DELTON neben der CEAG AG (Stromversorgung) wertschaffende unternehmerische Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Logistik, Arzneimittel, Haushaltsprodukte und Mode. Damit engagiert sich das Unternehmen in klar definierten Segmenten zukunftsorientierter Wachstumsmärkte, in denen es im internationalen Maßstab bereits eine marktführende Position eingenommen hat oder anstrebt.


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