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3. Zwischenmitteilung nach neun Monaten 2008


05.11.2008
3. Zwischenmitteilung nach neun Monaten 2008
CEAG-Konzern nach neun Monaten 2008 mit leichter Absatzsteigerung
  • Konzernumsatz und EBIT nach neun Monaten vor allem aufgrund der Dollarschwäche unter Vorjahr

  • Konzernergebnis übertrifft mit 11,1 Mio. Euro den Vorjahreswert aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs FMP

  • Neuausrichtung und Verschlankung der Führungs- und Holdingstrukturen


  • Ostbevern, 5. November 2008 – Die CEAG AG, Hersteller hochwertiger Netz- und Ladegeräte der Marke FRIWO, hat aufgrund einer lebhaften Absatzentwicklung im dritten Quartal in den ersten neun Monaten 2008 einen Anstieg beim Absatz im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verzeichnet. Jedoch blieben Konzernumsatz und operatives Ergebnis (EBIT) unter den Vorjahreswerten. Dies ist insbesondere auf den Wertverlust des US-Dollar gegenüber dem Euro zurückzuführen. Der Gewinn aus dem im zweiten Quartal vollzogenen Verkauf der Geschäftseinheit FMP(Mobiltelefongeschäft) führte zu einem deutlichen Anstieg des Konzernergebnisses.

    Absatzentwicklung
    Der CEAG-Konzern setzte mit der Geschäftseinheit FRIWO Power Solutions (FPS) in den ersten neun Monaten 2008 22,4 Mio. Netz-und Ladegeräte ab. Das entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (21,8 Mio. Einheiten). Der Anstieg ist auf das dritte Quartal zurückzuführen, in dem 8,2 Mio. Geräte abgesetzt wurden, ein Anstieg von 18,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2007 (6,9 Mio. Einheiten). Im ersten Halbjahr wirkte sich wie berichtet vor allem die schwächere Nachfrage in den Marktbereichen IT und Kommunikation dämpfend aus.

    Umsatz- und Ertragsentwicklung
    Der Konzernumsatz ging in den ersten neun Monaten 2008 um 4,2 Prozent auf 60,9 Mio. Euro zurück (Vergleichszeitraum 2007: 63,5 Mio. Euro). Dabei wirkte sich der im Jahresverlauf deutliche Wertverlust des US-Dollar gegenüber dem Euro aus. Währungsbereinigt wäre der Konzernumsatz um 3,5 Prozent gestiegen. Im dritten Quartal 2008 verzeichnete die CEAG einen Konzernumsatz von 22,0 Mio. Euro und damit einen Zuwachs von 11,0 Prozent zum Vorjahresquartal (19,8 Mio. Euro).

    Aus fortgeführten Geschäftsbereichen erreichte der Konzern in den ersten drei Quartalen 2008 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,1 Mio. Euro, das damit unter dem Vorjahresniveau (2,0 Mio. Euro) blieb. Bereinigt um Einmalkosten aus Strukturanpassungen hätte das EBIT nur knapp unter dem Vorjahresniveau gelegen. Bei den Strukturanpassungen handelt es sich um die Verschlankung der Führungs- und Holdingstrukturen, um der neuen Unternehmensgröße des CEAG-Konzerns nach dem Verkauf von FMP Rechnung zu tragen.

    Die Geschäftseinheit FPS konnte mit einem EBIT von 3,6 Mio. Euro das Niveau der ersten neun Monate 2007 (3,9 Mio. Euro) trotz der währungsbereinigt niedrigeren Umsatzbasis nahezu erreichen. Währungsbereinigt wäre das EBIT von FPS um 9,2 Prozent gestiegen. Das EBIT der Holding belief sich nach neun Monaten auf -2,5 Mio. Euro nach -1,9 Mio. Euro im gleichen Zeitraum 2007, was im Wesentlichen auf die Einmalkosten zurückzuführen ist.

    Das gesamte Konzernergebnis für den Zeitraum Januar bis September 2008 erreichte 11,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 6,3 Mio. Euro). Darin ist das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von 9,6 Mio. Euro enthalten.

    Ausblick 2008
    Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft. FRIWO beliefert sehr unterschiedliche Zielmärkte mit Netz- und Ladegeräten und ist damit so aufgestellt, dass sich eine vergleichsweise geringe Konjunkturempfindlichkeit ergibt. Die Preise der wichtigsten Rohstoffe haben in jüngster Zeit abgenommen. Sie sind jedoch durch eine signifikante Volatilität gekennzeichnet, so dass die Nachhaltigkeit der Kostenentlastungen nicht sicher ist. Das Gleiche gilt für den zuletzt zu verzeichnenden Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro.

    Der Vorstand erwartet, dass sich in den jeweiligen Märkten von FPS der Nachfrage- und Absatztrend der ersten neun Monate in etwa fortsetzen wird, wobei die Entwicklung von Umsatz und EBIT im vierten Quartal zu einem wesentlichen Teil von den Einflussfaktoren auf der Kosten- und Währungsseite abhängt. Aus heutiger Sicht ist damit zu rechnen, dass Konzernumsatz und Konzern-EBIT im Gesamtjahr 2008 unter den Vorjahreswerten bleiben werden.

    Der Wegfall der inländischen steuerlichen Verlustvorträge führt im Jahr 2008 zu einer höheren Steuerbelastung und wird somit das Konzernergebnis beeinträchtigen.

    Weitere Informationen:
    CEAG AG
    Gudrun Richter
    Investor Relations
    Tel.: +49 – 2532 – 81 158
    eMail: richter@friwo.de

    detaillierte Zahlen siehe bitte Anhang


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    05.11.2008
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    05.11.2008
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